Tweetranking - das neue Twitter-Spielzeug
Nun, ja, im Empfehlungs-”Fieber” ist Deutschland nicht, dazu kommen noch zu wenige Empfehlungen. Aber - wie schon gesagt - das ist trotzdem ein sehr nützlicher Dienst. Ich hoffe, dass sich damit - wie Holger Schmidt intendierte - mehr Menschen für Twitter begeistern können.
Ich muss ganz offen sagen, dass ich es doch etwas genüsslich zur Kenntnis genommen habe, dass Meedia die Spam-Aktion von Sixt explizit nennt. Das wird dazu beitragen, dass solche nach eigener Bezeichnung “Twitter Application Optimierer” (TAO) zumindest etwas sensibler zu Werke gehen. Wobei sich das Thema ohnehin erledigt hat. Weil “Mietwagen” und “Sixt” keine weiteren Empfehlungen mehr bekommen, sind sie sowohl im Themanranking als auch im Account-Ranking so weit nach hinten gerutscht, dass sie nicht mehr wahrnehmbar sind.
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Twitter-Deutschland im Empfehlungs-Fieber
Die Idee zu Tweetranking geht laut Schmidt auf die Nachricht zurück, dass laut Nielsen Media Research 60 Prozent derjenigen, die sich neu bei Twitter anmelden, nach der Anmeldung nicht mehr zu dem Dienst zurückkehren. Schmidt analysierte in seinem „Netzökonom“-Blog: „Es fällt vor allem Neueinsteigern immer schwerer, wahrhaft interessante Twitterer zu finden. Viele Neulinge sind mit dem Filtern überfordert und bekommen das Gefühl, mit Twitter ihre Zeit zu verschwenden - obwohl Twitter als Instrument für den schnellen Informationsfluss und die schnelle Kommunikation genial ist.“
Zu kämpfen hat das Angebot freilich noch mit Spam. So gibt es derzeit allein vier Kategorien mit zahlreichen „Empfehlungen“ zum Thema Mietwagen. Dahinter steckt jedoch offenbar ein Spammer, der ausschließlich Sixt-Twitter-Accounts „empfiehlt“. Dass solche Aktionen eher kontraproduktiv sind, merkt man vielleicht auch bei Sixt irgendwann.
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